Hallo 2018!

Nachdem ich das alte Jahr verabschiedet habe, sage ich nun Hallo zu 2018! Reingefeiert habe ich mit meinen liebsten Menschen der Welt und von meinem wunderbaren Freund habe ich um Mitternacht natürlich einen dicken Schmatzer bekommen.

Was dieses Jahr so alles anstehen wird, habe ich mir ganz untypisch noch keine Gedanken gemacht. Passiert das so, wenn man älter und weiser wird…? 😉

Naja, um meiner Planungswut und meinem außerordentlich ausgeprägten Ordnungssinn gerecht zu werden, möchte ich in diesem Tagebucheintrag festhalten, auf was ich mich in diesem Jahr alles gefasst machen muss.

Ganz meiner Persönlichkeit zutrotz, werde ich mir in diesem Jahr keine Ziele setzen oder Vorsätze vornehmen. Jedenfalls werde ich mich nicht mit solchen Nichtigkeiten wie im letzten Jahr abgeben. 😉

Denn in diesem Jahr steht Großes an! Ich werde, nach sechs wunderbaren und erfahrungsreichen Jahren, mein Studium abschließen und mich mit einem Mastertitel schmücken können. Ich würde gerne schreiben, dass ich das Studieren vermissen werde, aber mir scheint es der falsche Ausdruck zu sein. Ich werde mit Freude und vielleicht ein bisschen Wehmut an die tolle Zeit zurückdenken. Ich bereue ganz und gar nicht, dass ich mich damals nach dem Bachelor (sehr spontan) für weitere zwei, drei Jahre zur Uni verpflichtet habe. Ich habe mich noch nicht bereit gefühlt in die Welt hinaus geschmissen zu werden. Jetzt aber bin ich es. Ich freue mich auf die Zukunft. Auf den Job, den ich finden und die neuen Erfahrungen, die ich machen werde. Außerdem wird es endlich mal Zeit zu zeigen, ob sich die letzten sechs Jahre gelohnt haben um dafür angemessenes Geld zu erhalten. 😉

Bis es soweit ist, werde ich allerdings mein letztes Jahr als Studentin genießen. Nächste Woche fahre ich endlich wieder in meine Unistadt. Ich freue mich, meine WG und meine lieben Freunde alle wiederzusehen. Im Februar stehen meine letzten zwei Klausuren an. Die kommenden Wochen werden sicher stressig, aber ich gebe nochmal mein Bestes. Und danach nehme ich jede Party mit!

Ein paar Mini-Schritte in meiner Beziehung stehen auch an. Meine Zwischenmieterin wohnt noch bis Mitte Februar in meinem WG-Zimmer, also muss ich ausweichen: ich werde für drei Wochen zu meinem Freund ziehen. Aber nachdem wir schon 13 Tage ohne jegliche Probleme „aufeinander gehockt“ waren, als er mich nach Weihnachten besuchte, glaube ich, wir meistern auch dieses kurze Zusammenziehen und den Alltag wunderbar. Ich werde außerdem seine Eltern und Freunde kennen lernen. Meine Eltern und meinen Freundeskreis hat er ja schon mit seinem Charme verzaubert. Ich hoffe, bei mir läuft es auch so gut.

Zurück zum Thema Uni: nach den Klausuren und bevor ich mein Studium abschließen kann, kommt natürlich noch der Endgegner – die Masterthesis. Einen Platz an meinem Wunschlehrstuhl habe ich glücklicherweise schon. Mein Betreuer ist Professor und Lehrstuhlinhaber und soll recht gute Noten vergeben. Meine erste Sprechstunde habe ich erst in vier Wochen, aber irgendwie bin ich schon etwas aufgeregt. Ich weiß bisher nur, dass ich zum Thema „Innovationsmarketing“ schreiben möchte. Eine speziellere Fragestellung habe ich mir noch nicht überlegt und hoffe ich kann mit meinem Betreuer etwas brainstormen.

Wenn alles nach Plan läuft kann ich meine Masterthesis Ende Juli abgeben. Leider werde ich zum Studiumszeugnis nicht mehr die Gesamtnote erreichen können, die ich mir zu Beginn gewünscht hätte. Der Master ist mir schwerer gefallen, als ich dachte und meine Mitstudenten waren in den Klausuren einfach besser. Wenn ich die mir aktuell noch fehlenden Noten realistsisch schätze, erreiche ich keinen Schnitt mehr über 2,1 – während meine Kommilitonen alle mit einem Einser-Schnitt glänzen. Das bereitet mir ein bisschen Sorgen, da Jobs im Marketing beliebt sind und man folglich, um seinen Traumjob zu ergattern, gut sein muss. Aber ich hoffe, ich kann wenigstens mit meinen Praktika, Auslandserfahrungen und meiner sympatischen Art aus der Masse hervorstechen. 😉 Während ich an meiner Thesis schreibe werde ich gleichzeitig jedenfalls eine Flut an Bewerbungen nach ganz Deutschland herausschicken. Das wird schon irgendwie klappen.

Sobald ich also meine Thesis geschrieben und (m)einen (Traum)job sicher habe, geht es an meine (wahrscheinlich vorerst letzte) längere Reise. Ich habe es bereits schon mal geschrieben und der Gedanke kristallizierte sich die letzten Wochen immer mehr und mehr heraus, bis daraus ein konkreter Reiseplan wurde: ich möchte einen USA-Trip machen. Er soll 11 Wochen andauern, mitte August geht es los. Ende Oktober komme ich zurück um dann Anfang November mit dem Ernst des Lebens zu beginnen. Die ersten paar Wochen in den USA soll mich mein Freund begleiten (er hat noch nicht konkret zugesagt, aber er klang sehr begeistert) und die letzten ein bis zwei Wochen werde ich Mr Regisseur in LA besuchen. Dazwischen bin ich alleine, aber ich war schon oft genug alleine reisen, sodass es für mich kein Problem sein sollte. Aufgeregt deswegen bin ich natürlich trotzdem. Und ich mache mir ein paar Sorgen, ob mein Budget reichen wird. Aber wenn nicht, dann fliege ich eben früher zurück. Die Erfahrung war es dann auch wert. 🙂 Den Flug habe ich noch nicht gebucht – aber so klar, wie sich mein Plan kristalliziert hat, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich es durchziehe.

Und damit wären wir auch schon am Ende meiner Vorstellungskraft für die Zukunft. Ich bin ja schließlich keine Wahrsagerin. 😉 Was ab November passiert, wenn ich anfange zu arbeiten, kann ich nicht sagen. – Aber verdammt, ich freue mich aber schon auf dieses Jahr! Hallo 2018!

 

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Bye bye 2017!

Nun bin ich bald schon wieder einen Monat in Deutschland. Über einige Erfahrungen und Ausflüge habe ich ja bereits in den letzten paar Beiträgen bereichtet, aber ich habe vor noch ein bisschen mehr darüber zuschreiben. Heute will ich, mit 16 Tagen Verspätung, endlich in meinem Tagebuch das alte Jahr verabschieden und das Neue einläuten. 😉

Meine Weihnachtstage mit Kreise der Familie waren toll und wie immer genieße ich die Zeit sehr. Aber rückblickend muss ich sagen, dass es nichts Besonderes war. Vielleicht habe ich einfach schon zu viele Weihnachten auf die gleiche Art und Weise gefeiert.

Zu Silvester standen, genau wie zu Weihnachten, keine besonderen Pläne an. Ursprünglich wollte mein Freundeskreis von Zuhause (der aus meinen allerbesten Freunden besteht) nach München, da eine von uns seit Kurzem dort in einer kleinen WG wohnt. Aber nachdem wir, dank mir, um ein paar mehr Gäste anwuchsen, verschoben wir die Örtlichkeiten auf das Haus der Eltern meiner besten Freundin, in dem wir letztes Jahr schon gefeiert haben. Das bot dann auch Platz für alle zehn Leute. Erfreulicherweise kam nämlich meine Mitbewohnerin aus Finnland mit ihrem Freund zu uns. Nachdem wir während des Auslandssemesters fast schon unzertrennlich waren und nach unserem Rückflug zwei Wochen nicht mehr gesehen haben, war es wirklich schön, sie wieder zu treffen!

Und natürlich, wie angekündigt, war Mr Hashtag ebenfalls über Silvester zu Besuch. Er kam sogar schon nach Weihnachten und blieb ganze 13 Tage! Unser Wiedersehen und die Tage zusammen waren mal wieder wie ein wahrgewordener Traum.

So sahen also meine letzten paar Tage und Wochen in meiner Heimat aus. Zurück in meine Unistadt fahre ich erst nächste Woche. Bis dahin lerne ich ganz stressfrei noch ein bisschen und genieße sonst die ruhige Zeit. Denn der Unistress wird früh genug losgehen: dieses Jahr beende ich nämlich endültig mein Studium. Zu was das bedeutet und was sonst noch in 2018 ansteht, erzähle ich später mehr.

Jetzt kommt erstmal der Rückblick zum vergangenen Jahr. Denn ich hatte mir im Januar so einige Ziele vorgenommen. Nach dem ersten Drittel hatte ich schon ein Zwischenfazit gezogen und nun folgen meine endgültigen Ergebnisse. 😉

  1. Täglich 15 Minuten Yoga machen.

Im April hatte ich ja schon gebeichtet, dass ich kein Yoga mehr gemacht habe. Soweit ich mich zurückerinnern kann, fand ich auch im restlichen Jahr keinen Anschluss mehr. Immerhin war ich (wie jedes Semester) fleißig im Yoga-Kurs an der Uni. Den habe ich prompt vermisst, als ich im Ausland war. Dafür habe ich mich nach dem Sport zumindest immer ausgiebig gedehnt und darin eine kleine entspannende Routine entwickelt.

Seit ein paar Tagen habe ich das tägliche Yoga Zuhause wieder aufgenommen. Motiviert hat mich die sympatische Youtuberin und Yoga-Lehrerin Mady Morrison mit ihrer 30-Tage Challenge. Ihre Yoga-Sequenzen bringen direkt Abwechslung in meine sonst immer gleichen Yogaübungen. Vielleicht kann ich so den Yoga in meinen Alltag wieder etwas integrieren.

  1. Täglich Nachrichten sehen (oder lesen)

Leider leider muss ich sagen, dass ich hier nicht mehr so konsequent dabei geblieben bin wie noch im April. Ab dem Sommer habe ich diesen Vorsatz vernachlässigt, als ich im Lernstress war. Auch in Finnland habe ich mir dann wegen der vielen Ausflüge kaum eine Minute genommen dafür. Shame on me. Dabei ist mir das wirklich immer noch wichtig.

  1. Mehr lesen: Mindestens zwei Stunden pro Woche

So ganz genau nehme ich es hier nicht, aber ich bin auf jeden Fall zufrieden mit meinem Lese-Pensum dieses Jahr. Zwischendurch habe ich für ein bestimmtes Buch ziemlich lange gebraucht und bin sicher nicht auf die zwei Stunden pro Woche gekommen. Aber jetzt im neuen Jahr habe ich mittlerweile schon ein bisschen was an der Zeit reingeholt. 😉

  1. Fotografie: Mindestens einmal im Monat für zwei Stunden Fotografieren und zwei Stunden Bearbeiten oder mich durch Videos, Lesen … dazu weiterbilden.

Ja! Natürlich habe ich sehr viele Fotos machen können während ich auf Reisen war. 🙂 Wenn ich ganz streng mit mir bin, habe ich allerdings nicht die Fortschritte gemacht, die ich mir zum Anfang des Jahres gewünscht hätte. Auch arbeite ich immer noch mit GIMP, was auf meinem Anfängerniveau in Bildbearbeitung leider nicht so viele Möglichkeiten bietet. Ich würde mir ja wirklich gerne Photoshop wünschen. Was die Fotografie selbst angeht, kann ich mir in Zukunft viel von meinem Freund abgucken. Er ist selbst ein toller Fotograf!

  1. Mehr Follower auf Instagram (1000 bis zum 31.12.)

Wieder nope. Noch nicht mal die Hälfte (aber immerhin nur knapp darunter 😀 Also zumindest sind es „mehr“ geworden). Ich hatte einfach keine Lust mehr auf dieses heuchlerische Folgen/Entfolgen, tausende Bilder liken und kommetieren und täglich Posts hochladen, nur um auf meinen Account aufmerksam zu machen. Die Fotos, die ich hochlade, finde ich aber selbst sehr schön. Also ich würde mir selbst ja folgen. 😉 Es ist also sicher nur eine Frage der Zeit, bis ich mal entdeckt werde und meine Karriere als Influencerin starten kann. 😛

  1. Mindestens ein Mal die Woche Bouldern gehen

Wie schon im April angedeutet, kam die Motivation zum Bouldern bis zum Ende des Jahres nicht mehr. Was ich allerdings nicht schlimm finde. Einerseits, weil ich eh (gefühlt) tausend andere Sportarten mache und andererseits, weil meine Kraft und Technik nicht gelitten haben während den letzten acht Monaten unregelmäßigen Boulderns. Denn: ich gehe zur Zeit wieder häufig (seit ich wieder in Deutschland bin) und habe mich null verschlechtert. Yeah. 🙂 Ich mache weiterhin das Bouldern einfach nur zum Spaß und ohne Druck. Das ist wohl die Lösung für mich.

  1. Mindestens ein Mal die Woche Laufen

Ja, ja, ja! Außer, wenn ich mit 40 Grad Fieber krank im Bett lag oder irgendwo in den tiefsten Regionen Finnlands unterwegs war, habe ich mich an diesen Vorsatz gehalten und mein Ziel erreicht. 🙂 Runtastic sagt: 68 Einheiten und 429,5 Kilometer im Jahr 2017.

  1. Einen Halbmarathon laufen bis Ende 2017

Auch hier wieder: Jaaaa! Einen wunderbaren Halbmarathon in NRW habe ich absolviert – in einer Zeit, die ich mir nicht mal erträumt hatte: 2 Stunden und 6 Minuten. Das war wirklich ein Erlebnis und ich bin unglaublich stolz auf mich. Es war sicher nicht mein letzter Halbmarathon, denn ich bin überzeugt, dass ich es mit ein bisschen Anstrengung sogar unter 2 Stunden schaffe. Challenge accepted. 🙂

  1. Wieder fitter werden

Im Prinzip kann ich die Worte meines Zwischenfazits nochmal genau so übernehmen. 😉

Ich wiege immer noch diese fiesen sieben Kilo mehr als vor 2,5 Jahren, aber immerhin habe ich nicht mehr weiter zugenommen. Dadurch würde ich sogar schließen, dass sich meine Hormone wieder eingependelt haben, nachdem ich vor 14 Monaten die Pille abgesetzt habe. Die Zahl auf der Waage stört mich nachwievor, aber die Zunahme sehe ich nicht im Spiegel und frage mich immer noch, ob das denn tatsächlich Muskelmasse sein kann?

Und nun wortwörtlich vom April: „…und da „fit sein“ sich eigentlich nicht auf das Gewicht bezieht: ich würde auf jeden Fall sagen, dass ich fitter bin als ich es noch Ende 2016 war. Schon alleine, weil ich schneller laufe und solche coolen Dinge wie Kopfstände und die Krähe (Yoga) jetzt schaffe.“ Außerdem habe ich einen verdammten Halbmarathon geschafft – also hallo?! 😉

  1. Single bleiben im Jahre 2017 bzw. mich selbst lieben lernen!

Teil eins des Ziels, wie ihr alle wisst: nein. 😀 Ich habe im Mai noch unschuldig vor mich hingetindert und hatte eigentlich keine allzu große Lust mehr darauf. Im Juli/August ließ ich mich dann, ohne groß etwas zu erwarten auf ein paar Dates mit einem Kerl ein, der mich durch freche Sprüche, süße Worte und lustigen Hashtags auf Instgram neugierig machte. Und ab dann nahm es seinen Lauf. Ich habe mich so heftig verliebt wie noch nie zuvor. Ich bereue keinesfalls, dass ich diesen Vorsatz nicht eingehalten habe.

Und außerdem folgte auf das Nicht-Erreichen des ersten Teils, das Erreichen des Zweiten (oder zumindest das Sehr-Viel-Näherkommens). Jetzt, wo ich eine Beziehung habe, merke ich noch deutlicher, dass ich keine brauche um mich selbst zu lieben. Es klingt widersprüchlich, aber so fühlt es sich an. Hätte ich keine Beziehung, würde ich genauso hier sitzen, hätte im letzten Jahr genau die gleichen Dinge getan, hätte genau die gleichen Ziele erreicht, wäre genau die gleiche Person, die ich jetzt bin. Es hat sich nichts verändert an mir. Mein Freund ist die Kirsche auf meiner sowieso schon leckeren Torte des Lebens. Sie macht die Torte nicht weniger gut, noch macht es sie besser. Und wenn irgendwo so ein kleines Klümpchen mal nicht ordentlich verrührt wurde und ich reinbeiße – dann verziehe ich eben das Gesicht. Aber hey, es gibt noch so viel mehr leckeren Kuchen auf meinem Teller. 😉

Und das war doch eine wunderbare Metapher um meine Aufzählung zuende zu bringen und damit das verganene Jahr Review passieren zu lassen. 🙂 Da dieser Eintrag recht lange geworden ist, werde ich das neue Jahr in einem eigenen frischen Tagebucheintrag willkommen heißen. Also stay tuned!

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