Das erste Drittel – Ziele einer Studentin

Es ist April! Das heißt: das Wetter wechselt nach Belieben zwischen Regen und Sonnenschein, die Abende bleiben hell, die Frühlingsgefühle kommen und ein Drittel des Jahres ist schon vorbei! Dabei war doch gestern erst Silvester, oder? Zu Beginn des Jahres hatte ich mir einiges vorgenommen. Hier zur Erinnerung mein Tagebucheintrag dazu: Ziele einer Single-Studentin.

Anlässlich dessen, dass ich gerade mal wieder für die Ostertage die lange Reise Richtung Heimat antrete und die Züge jetzt brandneu mit W-Lan ausgestattet sind, nutze ich die Zeit (und das Datenvolumen) für eine Bestandsanalyse meiner gesetzten Ziele.

  1. Täglich 15 Minuten Yoga machen

Ähem… hier geht es schon los. Guuut, ich habe nicht täglich 15 Minuten Yoga gemacht bisher. Anfangs war ich noch sehr motiviert – bestimmt vier oder fünf Wochen habe ich abends vorm Schlafengehen Yoga gemacht. Naja, und dann wurde ich nachlässig und das Bett lud mich früher zu sich ein. „Ich bin so müde, die 15 Minuten lege ich mich lieber schon ins Bett.“ Tja, dann bin ich nicht mehr in den Flow gekommen. So ist es bei mir bisher oft verlaufen: es gibt wochenlange Phasen, an denen ich jeden Abend Yoga mache, dann wieder Phasen, an denen ich keine Lust darauf habe. Es kommen sicher bald nochmal Wochen, an denen ich wieder loslege. 😉

  1. Täglich Nachrichten sehen (oder lesen)

Das klappt relativ gut. Ich habe mir per Handy eine tägliche Erinnerung gesetzt, die mich um 14 Uhr fragt, ob ich heute schon Nachrichten gesehen/gelesen habe. Es gibt Tage, an denen ich den Vorsatz nicht einhalte, weil ich unterwegs bin, oder es einfach nach einer Zeit vergesse. Aber immerhin halte ich ihn die meiste Zeit ein.

  1. Mehr lesen: Mindestens zwei Stunden pro Woche

Joa… Wenn man die ganzen Vorlesungsskripte nicht mitzählt, dann hat dieser Vorsatz die letzten Wochen leider aufgrund meiner Klausurenzeit nicht mehr so hingehauen. Davor (im Januar) habe ich aber sogar recht schnell ein ganzes Buch geschafft. Und jetzt habe ich ja auch wieder mehr Zeit. 🙂

  1. Fotografie: Mindestens einmal im Monat für zwei Stunden Fotografieren und zwei Stunden Bearbeiten oder mich durch Videos, Lesen … dazu weiterbilden.

Gleicher Grund: leider konnte ich wegen meinen Klausuren nicht viel fotografieren oder mich darin weiterbilden. Aber das wird jetzt nachgeholt! Ich will unbedingt GIMP lernen!

  1. Mehr Follower auf Instagram (1000 bis zum 1.6.)

Hm okay, vielleicht war ich etwas zu optimistisch hier. Bis Juni klappt das sicher nicht mehr. Ich erhöhe meine Zeit auf Ende des Jahres. 😉 Ich habe schon einige Follower dazugewonnen, bin aber noch weit von den 1000 entfernt. Aber ich habe vieles gelernt in Hinsicht des Social Media. Für Instagram ist Interaktion (viel kommentieren, folgen und liken) wichtig. Und essentiell ist es, eine „Nische“ zu finden. Die habe ich endlich -nach sehr langem und anstrengenden hin und her- für mich entdeckt.

Lange habe ich mich gesträubt einen dieser unzähligen austauschbaren Fitnessaccounts zu werden. Die gibt es wie Sand am Meer und werden (mir zumindest) langweilig. Nur (leider) bringen die schnell viele Follower. Und außerdem mache ich nun mal sehr viel Sport. Also habe ich zumindest nun einen Kompromiss für mich gefunden. Es hat mit Fitness zu tun, aber es ist nicht so austauschbar – und es macht mir Spaß mehrmals die Woche neue Fotos zu dem Thema zu posten. Denn seit ich den Kopfstand gelernt habe (worauf ich sehr stolz bin), mache ich ihn ständig und überall. Das gibt ganz nette Fotos. Die poste ich – unter anderem mit weiteren Bildern meines Lebens. Sobald ich einen Handstand kann, werden fleißig Fotos von denen gepostet. 😃 Es scheint auch der Instagram-Gemeinde zu gefallen. 😉

  1. Mindestens ein Mal die Woche Bouldern gehen

Wieder: während der Klausurenzeit habe ich es nicht geschafft. Und irgendwie ist meine Motivation zum Bouldern nicht mehr so hoch. Dafür mache ich lieber anderes. Das Calisthenics habe ich seit Februar für mich entdeckt und setze mir hier ständig neue Ziele – also Übungen/Posen wie dem Kopfstand und Handstand, die ich fast täglich hochmotiviert übe. Bouldern macht mir zwar (meistens) noch Spaß, aber ich habe nicht mehr die Motivation mich darin großartig zu steigern. Vielleicht kommt die wieder. Und wenn nicht, ist es auch nicht so schlimm.

  1. Mindestens ein Mal die Woche Laufen

Jawoll, endlich etwas, bei dem ich einen fetten grünen Haken dahinter setzen kann! 😉 Seit Januar war ich mindestens einmal die Woche Laufen (außer die eine Woche, in der ich mit 40 Grad Fieber im Bett lag). Ich habe mich sogar in meiner Zeit verbessert und es macht mir wieder Spaß!

  1. Einen Halbmarathon laufen bis Ende 2017

Und noch etwas, bei dem ich bald einen Haken setzten kann! Ich habe mich vor ein paar Wochen zu meinem ersten Halbmarathon angemeldet! Ich bin schon sooo gespannt! In weniger als fünf Wochen ist es soweit!

  1. Wieder fitter werden

Läuft ganz gut bisher. 😊 Ich wiege mich leider wieder öfter – was ich nicht tun sollte (gegeben meiner Vergangenheit bezüglich Figur/Essen)… Aber es tut sich hier sowieso nichts. Ich wiege sieben Kilo mehr als noch vor zwei Jahren (und nehme die auch nicht ab) – aber ich sehe diese sieben Kilo mehr nicht im Spiegel. Kann das alles Muskelmasse sein? Die Zahl stört mich sehr. Aber langsam gefällt es mir wieder, was mir der Spiegel zeigt, also ist das in Ordnung. Naja, und da „fit sein“ sich eigentlich nicht auf das Gewicht bezieht: ich würde auf jeden Fall sagen, dass ich fitter bin als ich es noch Ende 2016 war. Schon alleine, weil ich schneller laufe und solche coolen Dinge wie Kopfstände und die Krähe (Yoga) jetzt schaffe.

  1. Single bleiben im Jahre 2017 bzw. mich selbst lieben lernen!

Joa, Single bleiben läuft, haha. 😀 Mich selbst lieben lernen – hm –  ist es vermutlich wie bei jedem normalen Menschen: es gibt gute und schlechte Tage. Aber die Guten überwiegen eindeutig. Ich habe zu Beginn des Jahres zu diesem Punkt geschrieben: „ich möchte gerne Single sein“. Diese Aussage kann ich sogar mittlerweile bejahen. Dazu schreibe ich aber einen extra Tagebucheintrag. Es gibt hier mehr zu sagen. 😊

Auch wenn ich bei nicht allen Punkten bisher einen Haken setzen kann, bin ich trotzdem zufrieden und stolz auf das, was ich im ersten Drittel des Jahres geschafft hab. Ich weiß, dass ich den vernachlässigten Punkten jetzt wieder mehr Beachtung schenken kann und bin schon gespannt, wie gut die nächsten zwei Drittel des Jahres laufen werden. 🙂

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11 Gedanken zu “Das erste Drittel – Ziele einer Studentin

      1. Kein Problem 😀 finnisch ist schwer zu lernen, aber ein bisschen die basics werde ich mir beibringen 🙂 die Veranstaltungen an der Uni sind englisch. Und die Finnen können eigentlich alle sehr gut englisch 🙂

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      2. Das stimmt 😊 ich bin nur leider kein sprachtalent. Mir fällt es wirklich schwer Sprachen zu lernen. Englisch ist da ausgenommen, weil ich zweisprachig aufgewachsen bin. Aber ich gebe mir in Finnland auf jeden Fall Mühe 🙂

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  1. Viel Erfolg bei all dem, bin sehr gespannt auf das Ergebnis – dieses 7kg Problem kenne ich auch, vielleicht bekommt man die beim Abi einfach mit ausgehändigt?
    Und genieß die Zeit in Finland, ich kann es gar nicht fassen, das mein Auslandsstudium schon beinahe vorbei ist…
    Alles Liebe aus UK

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    1. Vielen Dank! 🙂 Haha, ja, das kann sein, dass die als Abigeschenk ausgeändigt werden. 😀
      Oh ja, die Zeit wird für mich vermutlich richtig schnell vergehen. Sind ja nur vier Monate!

      Liebe Grüße aus dem verschneiten Deutschland! 😀

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