I wanna talk about what life means.

Furchtbar, wie die Zeit schon wieder vergeht! Ich habe davon ja schon gehört: je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit. Aber SO schnell hätte ich nie gedacht! Davor hatte man mich nicht gewarnt!

Vielleicht liegt es auch daran, dass nichts sonderlich Spannendes zur Zeit passiert. Ich studiere so vor mich hin, mache meinen Sport und arbeite bei meinem Nebenjob, um mir meine teure WG leisten zu können. Mein Lichtblick ist es, dieses Semester erfolgreich abzuschließen. Ab dem nächsten Semester habe ich nämlich nur noch eine Vorlesung und ein Seminar! #studentenleben – yeah!  Dann kann ich mich auf meine sich häufenden Hobbies konzentieren. Mich in Fotografie und Bearbeitung endlich weiterbilden, Artikel für das Start-Up schreiben, mehr Tagebuch schreiben, wieder Tinder installieren und daten… 😉

Hinsichtlich Männern gibt es nichts außergewöhnlich Neues. Ich hatte zwischendurch Mr Regisseur geschrieben: ich schickte ihm ein Foto, wie ich meinen ersten Handstand gemeistert habe (weiß ja keiner, dass ich nach zwei Sekunden umgefallen bin). Er hat lange Zeit Tricking gemacht, deswegen wollte ich ihm mal zeigen, was ich in der Hinsicht drauf habe. 😉 Ich habe ihn dann noch gefragt, wie es ihm geht und wünschte ihm weiterhin viel Erfolg. Seine Antwort war enttäuschend kurz. Mein Handstand sähe ja perfekt aus. Auf die zweite Frage ging er überhaupt nicht ein. Hatte er sie überlesen? Passiert ja manchmal auf WhatsApp. Aber nein, ich brauche mir nichts mehr weiterhin vormachen. Das war das letzte mal, dass ich ihm schreiben würde. Wenn er von seiner Reise zurück kommt, werde ich wissen, ob er mich wieder treffen möchte oder nicht. Fünf Wochen also noch. Leider vergeht immer noch kein Tag, an dem ich nicht mal kurz an ihn denken muss. Ich könnte mir jedes mal den Kopf gegen die Wand schlagen.

Mr Gemüselasagne wollte mit mir Bouldern gehen. Ich habe ihm direkt einen Tag vorgeschlagen. Für bouldern bin ich immer zu haben. Und wenn ich keine Begleitung habe, dann gehe ich eben alleine. Er schlug noch vor, dass wir danach ja zusammen kochen oder was trinken gehen könnten. Hatte er es immer noch nicht verstanden, dass ich ihn in die Friendzone schieben möchte? Ich verstehe diesen Kerl nicht: er macht keine Anstalten, irgendwie Körperkontakt aufzubauen, meldet sich nur sporadisch, aber will trotzdem weiter Dates und gibt sich dann während des Dates tatsächlich beachtliche Mühe. Ist er so schüchtern? Hat er keine Ahnung? Naja, das Kochen/Trinken gehen lehnte ich geschickt ab.

Wir trafen uns also zum Bouldern, es war nett, wir fuhren wieder nach Hause, er schreibt mir nicht mehr. Ende der Geschichte. Würde er wenigstens mal was versuchen in Richtung Körperkontakt, könnte ich ihm ja sagen, dass ich kein Interesse habe. Aber so habe ich ja selbst keine Ahnung, was er will.

Naja, mir solls egal sein.

Am Samstag hatte sich mein Mitbewohner mit einem guten Kumpel verabredet zum feiern gehen. Er lud ihn zum Vortrinken zu uns in die WG ein. Dass wir Besuch hatten, habe ich erst mitbekommen, nachdem ich ganz benommen vom stundenlangen lernen aus meinem Zimmer kroch und nach gedanklicher Zerstreuung suchte. Ich fand sie in der Küche. Die Zerstreuung, meinen Mitbewohner und sein Kumpel. Ich sah keine andere Möglichkeit an meine Zerstreuung zu kommen, als mich jetzt -wohl oder übel- ungeschminkt und in Leggings an den Küchentisch zu setzen. Ich sah wirklich nicht schön aus.

Aber der Kumpel von meinem Mitbewohner war leider ein süßer Lockenkopf. Vernünftig und lieb. Wenn ich es nicht besser wüsste aus Erzählungen: wenn er feiern geht, dann geht er feiern bis zur Eskalation. Kleine fröhliche Pillen inbegriffen. Chaos und zerbrochene Möbel inbegriffen. Kaum zu glauben, wenn man ihn vor sich am Küchentisch sitzen hat und sich über Gott und die Welt und den Sinn des Lebens unterhält. Leider war unsere Unterhaltung nicht lange, da die zwei Jungs bald aufbrachen um den Zug in die Nachbarstadt zu erwischen (weil da laut ihrer Aussage die besten Techno-Clubs sind). Aber unser kurzes Gespräch war dafür ganz schön intensiv.

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Am nächsten Tag hatte ich eine Freundschaftsanfrage auf Facebook. Ich glaube, wenn ich ihn wieder sehe, können wir sicherlich weitere interessante augenöffnende Gespräche führen… Für jeglichen Bettspaß soll er wohl auch zu haben sein. – Naja, ich fantasiere wieder. Liegt wohl daran, dass mir außer meiner Fantasie nicht viel bleibt in dieser tristen, grauen Lernphase. Ich freue mich so, wenn dieses Semester vorbei ist!

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Ziele einer Single-Studentin

Ich höre ständig, dass viele diesen „Quatsch“ mit guten Vorsätzen zum Jahresbeginn nicht mitmachen, blabla. Ist okay, aber ich mache den mit. 😀 Ich finde es super, sich zum Jahresbeginn überlegen zu können, was man zum Jahresende erreicht haben möchte. Erst heute habe ich gelesen, dass man es nicht „Vorsätze“ nennen sollte, sondern „Ziele“. So nenne ich es nun auch. Vorsätze kann man brechen, auf Ziele arbeitet man hin!

Letztes Jahr hatte ich vier Vorsätze:

  • Entscheidungen treffen und dazu stehen
  • Selbstsicherer sein
  • gelassener sein und genießen können
  • weniger Gedanken darüber machen, was andere über mich denken

Im Punkt zwei bis vier habe ich mich im vergangenen Jahr wirklich weiterentwickelt. Natürlich bin ich darin kein Meister geworden, das kann aber wohl niemand von sich behaupten. An Punkt eins muss ich noch arbeiten. Ich bin wirklich nicht entscheidungsfreudig.

Zu den Punkten möchte ich noch anmerken: die Vorsätze hatte ich mir vorgenommen und aufgeschrieben, als ich in meiner misslichen Beziehung mit Mr. Schützenverein steckte. So lange ich mit ihm zusammen war, hat sich an den Punkten nichts getan. Aber danach ging es bergauf (wie man gut in meinen Beiträgen nachvollziehen konnte). Das ist wohl wieder ein Zeichen. Und führt gut zu einem meiner 2017er Ziele…

Dieses Jahr nehme ich mir ein paar handfeste Punkte vor. An den obigen Punkten arbeite ich natürlich weiter. Das ist aber sicherlich eine Lebensaufgabe. 😀 Solange ich mich in den Punkten stetig verbessere, bin ich zufrieden.

Meine 10 Ziele für 2017 sind:

  • 1. Täglich 15 Minuten Yoga machen – weil ich bereits aus Erfahrung weiß, dass es mir gut tut.
  • 2. Täglich Nachrichten sehen (oder lesen) – damit ich informiert bin und um mich weiterzubilden. Ich hasse es, uninformiert zu sein.
  • 3. Mehr lesen: Mindestens zwei Stunden pro Woche – weil ein gutes Buch oder ein guter Artikel Spaß machen, aber ich mir oft nicht die Zeit dafür genommen habe.
  • 4. Fotografie: Mindestens ein Mal im Monat für zwei Stunden Fotografieren und zwei Stunden Bearbeiten oder mich durch Videos, Lesen … dazu weiterbilden – weil ich es lernen möchte und mich verbessern möchte.
  • 5. Mehr Follower auf Instagram (1000 bis zum 1.6.) – einfach weil ich wissen will, ob ich es schaffe. 😉
  • 6. Mindestens ein Mal die Woche Bouldern gehen – weil ich endlich Regelmäßigkeit finden will und auch darin besser werden möchte!

Das waren wohl die „einfacheren“ Ziele, bei denen ich nur diszipliniert genug sein muss, sie durchzuhalten bzw. mir Zeit dafür schaffen muss. Hier kommen diejenigen Ziele, die mehr Überwindung kosten werden:

  • 7. Mindestens ein Mal die Woche Laufenweil ich dieses Jahr einen Halbmarathon schaffen will.
  • 8. Einen Halbmarathon laufen bis Ende 2017 – weil ich es endlich mal anpacken will!
  • 9. Wieder fitter werden – das lief 2016 nicht so gut. Dafür wird es 2017 umso besser! (jaa, ich weiß – das nimmt sich jeder zum Vorsatz. 😉 Bei mir genauer: ich will wieder zurück zu meiner Form von 2015! Oder noch besser!)

And last, but not least:

  • 10. Single bleiben im Jahre 2017 bzw. mich selbst lieben lernen!

Der letzte Punkt gefällt mir am Besten! 😉 Der Gedanke mir das vorzunehmen, kam mir schon im letzten Monat. Kurz darauf, ohne dass ich es ihr erzählt hätte, schickte mir meine beste Freundin folgendes Bild:

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Wenn man es so ausdrückt, klingt es etwas erbärmlich…

Ich nehme mir es vor, weil ich keine Lust mehr habe, mir ständig Gedanken darüber zu machen. Ich will gerne Single sein und ich will mir selbst genügen. Ich will niemanden brauchen. Ich will mich selbst lieben.

Dieser Selbstliebe-Teil ist im Prinzip wieder eine Lebensaufgabe. Und wenn ich mir es als Ziel setze, arbeite ich bewusst daran.

Also auf gehts! Auf in ein erfolgreiches Jahr 2017!